Goldschmiede Sabine Baßler
Goldschmiede Sabine Baßler

Antiker Haarschmuck

Über die Geschichte von dem Schmuck aus Haaren


Zwischen 1750 und 1920 war die Zeit in der am meisten Schmuck aus Haaren hergestellt wurde. Dabei handelte es sich um Schmuck aus menschlichem Haar.

Das Haar galt seit jeher als Sitz der Kraft, des Lebens, ja gar der Seele.

Kindern durften daher die Haare nicht vor dem ersten Lebensjahr geschnitten werden. Und noch heute bewahren die Eltern die erste gefallene Locke ihrer Kinder als Talisman sorgfältig auf.

Anlässlich der Vermählung hatte die Braut der Hochzeitsgemeinde ihren geschnittenen Zopf vorzuweisen.

Zu Beginn stand für die Herstellung von Schmuckstücken aus menschlichem Haar der Wunsch im Vordergrund, einer geliebten Person immer nah zu sein.
Im Glauben, das Haar vertrete gleichsam die Person.

Es wurde Freundschafts- und Liebesschmuck junger Menschen angefertigt.
Man stellte Ketten, kleine Broschen, zum Teil mit graviertem Liebesspruch, Ohrringe, Kreuze, Ringe und Blumen her. Sie alle wurden als Beweis der Freundschaft überreicht. Oftmals haben junge Bräute Taschenuhrketten für ihren Verlobten oder Mann hergestellt, als Zeichen der tiefen Verbundenheit.

Aus dem 19. Jahrhundert stammen Dokumente mit Anleitungen für die Damen der besseren Gesellschaft zur Herstellung von Haarschmuck. Wie diesen Anleitungsbüchern auch zu entnehmen ist, rief eine solche, mit Erinnerungen und Liebe verbundenen Arbeit angenehme Gefühle der Freundschaft und Zärtlichkeit hervor, weshalb sie auch regen Zuspruch fand.

Es gab zahlreiche Coiffeure und auch Frauenklöster die Haararbeiten im Auftrag herstellten.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden dann auch von grösseren Unternehmen Haararbeiten hergestellt. Es gab grosse Kataloge, in denen viele verschiedene Flechtmuster und Beschläge abgebildet waren.

Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurden sogar Maschinen entwickelt, um die stetig wachsende Nachfrage an Schmuck aus Haaren, zu decken. Sie erlaubten die industrielle Herstellung der Flechtarbeiten. Die Fassungen waren meisten aus dünn vergoldetem Kupfer- oder Messingblech. Selten wurde Silber oder Gold verarbeitet.

Kostbar war und ist der Haarschmuck, weil er seinem Eigentümer eine Gefühlswelt öffnet und einen emotionalen Bezug zu einer geliebten Person herstellt. Aus diesem Grund trennen sich denn auch die jeweiligen Besitzer nur ungern von ihren geliebten Stücken.

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